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25.04.2018 | Stimmkreisbüro
Pschierer: Freistaat Bayern wertet Bildungsstandort Kaufbeuren auf
Wie der örtliche Stimmkreisabgeordnete, Staatsminister Franz Josef Pschierer, nun mitteilte, wird das Angebot an der Beruflichen Oberschule Kaufbeuren zukünftig um die Ausbildungsrichtung „Gesundheit“ ausgeweitet. „Dies ist nicht nur ein erheblicher Gewinn für den Bildungsstandort Kaufbeuren, sondern letztlich für die gesamte Region. Es freut mich, dass das Kultusministerium der Schule den Zuschlag für diese neue Ausbildungsrichtung erteilt hat. In den Gesprächen mit dem früheren Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und mit seinem Nachfolger Bernd Sibler habe ich immer wieder die Bedeutung dieses Zweiges für den Schulstandort Kaufbeuren deutlich gemacht“, kommentierte Pschierer die erfreuliche Nachricht aus München.
Mit Inkrafttreten des Art. 16 des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen und der neuen Schulordnung für die Berufliche Oberschule zum 01.08.2017 wurden die Ausbildungsrichtungen „Gesundheit“ und „Internationale Wirtschaft“ in das Regelangebot aufgenommen. Die Berufliche Oberschule Kaufbeuren hatte infolgedessen im September letzten Jahres beim Kultusministerium die Erweiterung des schulischen Angebots um die Ausbildungsrichtung „Gesundheit“ zum Schuljahr 2018/19 beantragt.

Zu den Gründen für den Zuschlag erklärte Pschierer: „Kaufbeuren ist ein wichtiger Klinikstandort in der Region mit zwei Krankenhäusern bzw. Kliniken von überregionaler Bedeutung. An das Klinikum Kaufbeuren-Ostallgäu und das Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren sind jeweils Berufsfachschulen des Gesundheitswesens angegliedert, weshalb am Standort Kaufbeuren auch von einer ausreichenden Anzahl an Bewerbern für die neue Ausbildungsrichtung 'Gesundheit' auszugehen ist. Zudem befindet sich mit der Hochschule Kempten eine Institution im benachbarten Umkreis der Schule, die den Absolventen der Ausbildungsrichtung 'Gesundheit' eine attraktive Möglichkeit bieten kann, sich in diesem Bereich weiter fortzubilden. Ich denke hierbei vor allem an die einschlägigen Studiengänge Gesundheitswirtschaft, Soziale Arbeit – Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Prävention, Geriatrische Therapie, Rehabilitation und Pflege sowie Führung in der Gesundheitswirtschaft, die mittlerweile alle an der Fakultät Soziales und Gesundheit gelehrt werden.“

Und weiter: „Das Allgäu ist als Tourismusziel eine immer attraktiver werdende Region und der Tourismus ein wachsender Wirtschaftsfaktor. Der Tourismusverband Allgäu/Bayerisch Schwaben legt einen Schwerpunkt auf die Positionierung des Allgäus als Gesundheitsregion. Auch vor diesem Hintergrund ist der Zuschlag für Kaufbeuren eine sachgerechte Entscheidung und nur zu befürworten. Mein Dank geht an den Leiter der Beruflichen Oberschule Kaufbeuren, Oberstudiendirektor Björn Mellies, für den überzeugenden Antrag, den die Schule beim Kultusministerium eingereicht hatte, sowie an die Stadt Kaufbeuren, die als Sachaufwandsträger den Antrag nachdrücklich unterstützt hatte.“
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