CSU-Landtagsfraktion
Besuchen Sie uns auf https://www.franz-pschierer.de

SEITE DRUCKEN

Aktuelles
07.04.2017, 10:06 Uhr | Stimmkreisbüro
Grundschule Tussenhausen ist bald „Flexible Grundschule“
Erfreut zeigt sich Staatssekretär Franz Josef Pschierer über die Berücksichtigung der Grundschule Tussenhausen als Profilschule „Flexible Grundschule“ ab dem Schuljahr 2017/2018. „Nach den Grundschulen in Mindelheim und Ettringen gibt es in unserer Region nun eine weitere Grundschule mit einem solchen Profil. Die Aufnahme der Grundschule Tussenhausen in die Liste der „Flexiblen Grundschulen“ wertet die Schule enorm auf und ist ein toller Erfolg für den Bildungsstandort Tussenhausen.
Dies ist aber in erster Linie auch ein Gewinn für die Schülerinnen und Schüler im grundschulfähigen Alter, die von der Flexibilisierung und Individualisierung des Unterrichts profitieren werden“, so Pschierer.

Die Stiftung Bildungspakt Bayern und das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst initiierten im Schuljahr 2010/2011 den Schulversuch „Flexible Grundschule“. Erklärtes Ziel des Modellprojekts war es, den Schülerinnen und Schülern Wege zu eröffnen, die ihren unterschiedlichen Begabungen und Interessen sowie ihrer individuellen Lernentwicklung bestmöglich gerecht werden. Jedes Kind soll die Zeit bekommen, die es benötigt, um die vorgesehenen Kompetenzen zu erwerben. In der Folge sieht die „Flexible Grundschule“ ein passgenaues und individualisierendes Lernangebot für die Eingangsstufe, d. h. die Jahrgangsstufen 1 und 2, vor und beinhaltet weitere Kernelemente, die die individuelle Lern- und Leistungsentwicklung des Kindes in den Mittelpunkt rücken.

Den Erfolg und die Stimmigkeit dieses Schulversuchs bestätigte eine mehrjährige Evaluation. Gestützt auf den positiven Ergebnissen dieser Evaluation hat das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst weiteren Grundschulen die Möglichkeit eingeräumt, sich als Profilschule „Flexible Grundschule“ zu bewerben.

„In diesem Konzept liegen große Chancen: Denn wenn heute Kinder in die erste Klasse kommen, gehen sie mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen an den Start. Das liegt zum einen an den verschiedenen Begabungen, die wir individuell fördern wollen. Zum anderen spiegeln die jungen Menschen die ganze Vielfalt unserer Gesellschaft wider. Die Bewerbung der Grundschule Tussenhausen war daher nur zu begrüßen. Dass sie letztlich auch erfolgreich war, freut mich natürlich umso mehr“, so Pschierer.