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Aktuelles

04.11.2020 | Stimmkreisbüro

Pschierer und Holetschek: Bad Wörishofen darf auf zusätzliche Hilfen hoffen!

„Die Corona-Pandemie hat insbesondere auch die bayerischen Heilbäder seit dem Frühjahr ‚ins Mark getroffen‘ und in erheblichem Umfang Umsätze gekostet. Die wirtschaftlichen Auswirkungen waren und sind auch im Kneippheilbad Bad Wörishofen zu spüren. Wir begrüßen es daher, dass vor diesem Hintergrund bei den Verhandlungen zum Kommunalen Finanzausgleich 2021 die finanzielle Notlage vieler Kurorte stärker in den Fokus genommen und 10 Millionen Euro für einen pauschalen Ausgleich von Mindereinnahmen aus Kur- und Fremdenverkehrsbeiträgen festgelegt wurde“, so der örtliche Stimmkreisabgeordnete, Staatsminister a. D. Franz Josef Pschierer, und Gesundheitsstaatssekretär und frühere Vorsitzende des Bayerischen Heilbäder-Verbandes Klaus Holetschek.

Und weiter: „Dies ist zumindest ein erstes positives Signal. Weitere Maßnahmen sind jedoch unbedingt nötig, um die Gesundheits- und Pflegewirtschaft bei der Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer kurzfristigen Folgen zu unterstützen und die dramatische finanzielle Lage in den Heilbädern und Kurorten zu lindern. Denn die Krise trifft Heilbäder und Kurorte härter als andere Kommunen. Die Instandhaltung der Infrastruktur wie Bäder, Thermen und aller anderen Einrichtungen für Kuren kostet viel Geld. Der Staat muss hier substantielle Unterstützung leisten, damit uns in Bayern die Vielfalt dieser ‚Gesundheitszentren‘ auch in Zukunft erhalten bleibt. Gerade in Zeiten von COVID-19 können die Kur- und Heilbäder einen wichtigen Beitrag leisten. So sind 20 Heilbäder in Bayern auf Erkrankungen der Atemwege spezialisiert. In 35 Kurorten versteht man sich außerdem besonders auf psychosomatische Krankheitsbilder, wie sie eine Folge der Pandemie und der damit einhergehenden sozialen Einschränkungen sein könnten. Kurzum: auch nach überstandener Erkrankung oder bei Belastungszuständen können Anwendungen in Bädern einen wertvollen Effekt haben.“

„Eine Folge der Corona-Pandemie wird sicherlich auch sein, dass das Thema Gesundheit in Zukunft einen noch höheren Stellenwert bekommen wird. Bayern als ‚Reha-Land Nummer eins‘ in Deutschland ist in dieser Hinsicht gut aufgestellt. Hilfen für Kur- und Heilbäder wie der jetzt im Kommunalen Finanzausgleich 2021 festgelegte pauschale Ausgleich sind wichtig und notwendig, damit dies auch so bleibt“, betonen die beiden CSU-Politiker.