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Anträge / Initiativen

Die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern für die gleiche Tätigkeit ist ein zentrales Anliegen bayerischer Gleichstellungspolitik. Zur Bekämpfung der Entgeltungleichheit muss an verschiedenen Stellen angesetzt werden.


Die Staatsregierung wird daher aufgefordert, darzustellen, wie die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern bei der Vergabe öffentlicher Aufträge durch den Freistaat Bayern sowie durch die dem Vergaberecht unterliegenden Körperschaften und Unternehmen, in denen der Freistaat maßgeblichen Einfluss ausübt, systematisch als Kriterium sichergestellt werden kann.



Die sog. bereinigte Lohnlücke beträgt in Deutschland 6 %. Sie misst den Verdienstabstand von Männern und Frauen mit vergleichbaren Qualifikationen, Tätigkeiten und Erwerbsbiografien. Die Bekämpfung dieser Entgeltungleichheit ist ein zentrales, gleichstellungspolitisches Anliegen des Freistaats Bayern.


CSU und Freie Wähler haben im Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2018-2023 vereinbart, dass öffentlicher Aufträge nur an Unternehmen vergeben werden sollen, die sich zur gleichen Bezahlung von Frauen und Männern verpflichten. Dies gilt es umzusetzen.

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