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Anträge / Initiativen

Vom Südlink bis zur Ertüchtigung der sog. -Juraleitung- werden im Freistaat Bayern im Zusammenhang mit der 2011 beschlossenen Energiewende in Deutschland Infrastrukturgroßprojekte mit der Begründung geplant, die Sicherheit der Stromversorgung im Freistaat zu gewährleisten. Politisch sind diese Projekt vor allem entlang der betroffenen Trassen hochgradig umstritten und führten in der Vergangenheit zu größeren Protesten. Obgleich der Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung auch im Freistaat Bayern in den letzten Jahren kräftig vorangegangen ist, wird der Trassenausbau mit zum Teil älterem Zahlenmaterial begründet.


Ich frage die Staatsregierung:



  1. Wie hoch ist der Strombedarf in der Bundesrepublik Deutschland (durchschnittlich und Spitzen)-

  2. Wie hoch ist der Strombedarf im Freistaat Bayern (durchschnittlich und Spitzen)-

  3. Wie verteilt sich Grund- und Spitzenlast im Freistaat Bayern regional-

  4. Welche Kapazitäten sind aktuell in der Bundesrepublik installiert (aufgeschlüsselt nach Erzeugungsregion und -art)-

  5. Welche Kapazitäten sind aktuell im Freistaat Bayern installiert (aufgeschlüsselt nach Erzeugungsregion und -art)-

  6. Welche Region soll das Kapazitätsdelta nach der Abschaltung weiterer Atomkraftwerke ab 2022 durch welche Erzeugungsart schließen-

  7. Gibt es - Stichworte europäischer Strommarkt und regionale Energiekreisläufe - Alternativen zur Durchleitung von Offshore-Strom nach Bayern-

  8. Ist unter Bezug auf die Fragen 1.-7. ein Ausbau der bestehenden Juraleitung zu einer 380KV-Leitung empirisch notwendig beziehungsweise unter Betrachtung entstehender Kosten (nicht nur monetär, sondern v.a. mit Blick auf die Schädigung von Anwohnern (gesundheitlich und monetär) und der Natur (Arten, Flächenfraß) gerechtfertigt-


 

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