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13.08.2020 | Stimmkreisbüro
150.000 Euro für den Mindelheimer Bahnhof
Neues Städtebauförderprogramm "Wachstum und nachhaltige Entwicklung"
Gute Nachrichten für Mindelheim: Die Kreisstadt erhält 150.000 Euro aus dem neuen Bund-Länder-Städtebauförderprogramm "Wachstum und nachhaltige Erneuerung" für vorbereitende Maßnahmen am Bahnhofsareal. Dies teilen der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke und der Bayerische Wirtschaftsminister a.D. Franz Josef Pschierer MdL (beide CSU) mit.
Die beiden Politiker freuen sich über die Förderung für Mindelheim. "Unser Ziel ist es, Heimat lebenswert zu gestalten. Deswegen unterstützen wir Bayerns Kommunen gerne mit den Finanzhilfen der Städtebauförderung, die der Bund und der Freistaat Bayern hälftig zur Verfügung stellen. Das neue Programm leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen innerörtlichen Entwicklung", so Stracke und Pschierer.  

Die nun bereitgestellten Mittel für Mindelheim in Höhe von 150.000 Euro sollen in die vorbereitenden Maßnahmen für die Sanierung des Bahnhofsareals fließen und somit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen innerstädtischen Entwicklung Mindelheims leisten.

Im Jahr 2020 wird eine umfangreiche Neustrukturierung der Städtebauförderung umgesetzt. "Mit den drei neuen Programmen machen wir die Städtebauförderung einfacher und verständlicher. Damit sind wir weiterhin ein verlässlicher Partner für die bayerischen Städte und Gemeinden", so Stracke und Pschierer. Das Programm "Wachstum und nachhaltige Erneuerung" leistet einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Innenentwicklung der Städte und Gemeinden. "Unser Ziel ist es, innerörtliche Flächenpotenziale zu mobilisieren. So wollen wir Leerstände beseitigen und auf Industrie-, Gewerbe- oder Militärbrachen lebenswerte Quartiere gestalten", so die Politiker abschließend.


Daten und Fakten:

  • Die Städtebauförderung wurde 2019 in Abstimmung zwischen Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden mit dem Ziel "Einfacher - Flexibler - Grüner" umfassend weiterentwickelt.
  • Die bisherigen Förderinhalte bleiben bestehen und werden in die neuen Programme "Lebendige Zentren", "Sozialer Zusammenhalt" sowie "Wachstum und nachhaltige Entwicklung" aufgenommen.
  • Dabei werden die aktuellen stadtentwicklungspolitischen Herausforderungen berücksichtigt. Zudem wird der Klimaschutz zur Fördervoraussetzung. Städtebauförderung ohne Klimaschutz wird es künftig nicht mehr geben.
  • Bisher bereits zugeteilt wurden die Gelder aus den Programmen "sozialer Zusammenhalt" und "Lebendige Zentren".
  • Aus dem Programm "Wachstum und nachhaltige Entwicklung" erhalten in diesem Jahr 28 Städte und Gemeinden in Schwaben von Bund und Freistaat Fördermittel in Höhe von insgesamt 8,9 Millionen Euro.
  • Wesentliche Förderschwerpunkte sind dabei 2020 die bauliche Anpassung der städtischen Infrastruktur, die Wiedernutzung von Industrie-, Gewerbe- oder Militärbrachen, die Verbesserung des öffentlichen Raums und die Erhaltung von Gebäuden mit baukultureller Bedeutung.
  • Ziel des Programms ist es, Impulse für neue Entwicklungen zu setzen und lebenswerte Quartiere zu gestalten.
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